Gleichstellung der Geschlechter

Obwohl juridisch Frauen und Männer in der Schweiz die gleichen Rechte haben so ist dies in der Praxis nicht gewährleistet: Die Chancengleichheit ist noch nicht ganz erreicht. Der noch immer anwesende Verdienstunterschied, die wenigen Frauen in Führungspositionen und die Auseinandersetzung mit Stereotypen– die Herausforderungen denen die Frauen gegenüber treten müssen sind viele. Aber diese Diskriminierungen richten sich nicht immer nur gegen Frauen; sehr oft richten sie sich gegen sexuelle Minderheiten und in manchen Situationen auch gegen Männer. Ein Beispiel dafür ist der Vaterschaftsurlaub, Thema über das gerade die Volksinitiative lanciert wurde.

 

Initiative Vaterschaftsurlaub

28 Wochen in Frankreich, 19 in Belgien und zwei in Spanien und… ein Tag in der Schweiz. In der Schweiz bekommt ein gerade gewordener Vater gleich lang frei wie wenn er umzieht: einen einzigen Tag! Aus diesem Grund fordern wir, dass einem gerade gewordenen Vater mindestens 20 Tage gezahlten Vaterschaftsurlaub zugestanden werden, die er flexibel bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes einsetzen kann.

Der Vaterschaftsurlaub ist auf dem neusten Stand und ist wirtschaftlich nachhaltig

Die Geburt eines Kindes ist ein entscheidender Moment: Für einen guten Anfang benötigt es einen anwesenden Vater. Und das sollte für alle Väter gelten und nicht nur für die die sich einen nicht bezahlten Vaterschaftsurlaub leisten können. Die 20 Tagen Vaterschaftsurlaub kosten, im monatlichen Lohn, nicht mehr als eine Kaffeetasse. Der Vaterschaftsurlaub: Eine grosse Eroberung für die Väter, eine kleine Belastung für die sozialen Versicherungen.

Hier kannst du für die Volksinitiative unterschreiben!