Wohnpolitik

Die Aufgabe der Politik ist es, den Wohnraum als Lebensraum zu schützen, die Sozialstruktur des Quartiers zu erhalten und die Wohnraumqualität zu verbessern und allen die Möglichkeit zu geben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Wohnen ist der grösste Ausgabenposten im Haushaltsbudget. Bei Einkommen von unter 5000 Franken macht er mehr als 30 Prozent der Ausgaben aus.

Seit Jahren steigen die Mietzinse in den Städten und Agglomerationen. Für Mieterinnen und Mieter wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Leider machen die Politik, der Bundesrat und das Parlament ihre Aufgaben nicht und sie übernehmen ihre Verantwortung gegenüber einem grossen Teil der Schweizer Bevölkerung in Wohnbereich nicht. Sie anerkennen zwar das Problem, aber bis jetzt wird praktisch nichts unternommen.

2015 lancierte der Mieterinnen- und Mieterverband die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen». Sie verpflichtet Bund und Kantone den preisgünstigen Wohnungsbau zu fördern und entzieht den knappen Wohnraum der Spekulation und dem Renditedruck. Es war einen Erfolg: schon Oktober 2016, also sechs Monate vor Ablauf der Sammelfrist, wurde die Initiative mit 125’000 gesammelten Unterschriften  eingereicht. Als Vizepräsidentin des Mieterinnen- und Mieterverband bin ich besonders stolz auf dieses Ergebniss – Jetzt müssen wir auf einen Annahme vom Volk hoffen!

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