JA zur Grünen Wirtschaft

JA zur Grünen Wirtschaft

Die heutige Wirtschaftsweise führt zu einer Übernutzung von natürlichen Ressourcen wie Wald, Ackerland oder der Ozeane. Von einem Ja zur Grünen Wirtschaft profitieren wir alle, die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Generationen nach uns.

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Wir leben auf zu grossem Fuss

Die Schweiz war lange Pionierin, wenn es um umweltfreundliche Innovationen und Umweltschutz ging. Diese Vorreiterrolle hat sie in den letzten Jahren verloren. Heute schneidet sie schlechter ab als viele Nachbarländer. Wir belasten die Umwelt immer stärker. Würden es uns alle Menschen auf der Welt gleichtun, müssten wir 2,8 Planeten zur Verfügung haben, um den Bedarf zu decken. Einige Beispiele: Die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz produzieren pro Kopf und Jahr rund 690 Kilogramm Abfall. Das ist europaweit der höchste Wert. 85 Prozent der Kunststoffabfälle werden einfach verbrannt, dabei entstehen pro Tonne Kunststoff über 1,2 Tonnen CO2. Die Initiative bringt die Schweiz wieder zurück in eine Spitzenposition. Zum Beispiel durch die Modernisierung des Umweltschutzgesetzes aus dem Jahr 1983.

Eine Chance für unsere Wirtschaft

Das von der Initiative angepeilte Ziel ist auch im Interesse der Schweizer Wirtschaft. Nur so bleibt ihre Leistungsfähigkeit auch in Zukunft erhalten. Nichthandeln wird uns langfristig viel teurer zu stehen kommen als eine Umstellung auf innovative und moderne Technologien bei Produktion, Handel, Transport oder Umgang mit Abfällen. Damit werden attraktive und sichere Arbeitsplätze geschaffen und der Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz wird gestärkt. Mit einer verbesserten Ressourceneffizienz verringert die Schweiz zudem ihre Abhängigkeit vom globalen Rohstoffmarkt und schafft lokale Wertschöpfung. Die Materialimporte haben zwischen 1990 und 2011 um rund 13 Prozent zugenommen. Wenn die Ressourcenverfügbarkeit auf den Weltmärkten abnimmt, wird die Schweiz von massiven Preisschwankungen betroffen sein.

Konsumentinnen und Konsumenten profitieren

Immer wieder werden Fälle aufgedeckt, bei denen die Lebensdauer von Produkten künstlich verkürzt wird oder die Reparierfähigkeit absichtlich eingeschränkt wird. Wir Konsumentinnen und Konsumenten müssen deshalb immer wieder neue Produkte kaufen. Wir profitieren, wenn Produkte langlebiger sind und es mehr Reparatur- und Wiederverwertungsmöglichkeiten gibt. Die Initiative vermeidet ausserdem unnötigen Abfall – etwa durch den Verzicht auf unnötiges Verpackungsmaterial – und schafft ein breiteres Angebot an nachhaltigen Produkten. Heute mangelt es leider oft an den notwendigen Informationen.

Weitere Informationen gibt es hier.

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