Initiative «99%

Initiative «99%

Initiative «99%Alléger les impôts sur les salaires, imposer équitablement le capital

Discours à l’assemblée des délégué-e-s du PS Suisse

L’initiative 99% pose un thème central: celui des inégalités et de la redistribution de la richesse. Les riches deviennent toujours plus riches : en Suisse, le 1 % le plus riche de la population possède aujourd’hui plus de 40 % de la fortune totale. En 2003, cette classe de détenteurs de biens, la plus aisée, possédait au total 217 milliards de francs en fortune imposable. En 2013, cette somme s’élevait déjà à 485 milliards de francs, soit plus du double en dix ans à peine. Pour les plus pauvres, c’est exactement l’inverse qui s’est produit : la fortune moyenne des personnes dont les économies étaient déjà bien maigres a chuté de 2100 francs au cours de la même période.

L’initiative n’est pas révolutionnaire, elle n’introduit pas de nouvelle taxe et ne touche pas au taux d’imposition.

Cette initiative met l’accent sur le valeur du travail et demande une contributions a ceux qui possèdent de la richesse grâce aux revenus du capital sous la forme de dividendes, de revenus locatifs, d’intérêts, etc.

Le bienêtre de la Suisse repose sur le travail de millions d’individus L’initiative 99 % veut reverser une partie de ces bénéfices à celles et à ceux qui ont travaillé pour les produire. Pour cela, les revenus du capital jusqu’à présent non imposés ou imposés seulement en partie doivent à l’avenir être pondérés avec le facteur 1.5 dans la facture fiscale à partir d’un montant exonéré (non imposable) de 100000 francs. Le montant exonéré doit permettre aux petit-e-s épargnant-e-s de ne pas être touché-e-s par la mesure.

Die 99% Initiative will deshalb stärker (d.h. mit Faktor 1.5)  die Kapitaleinkommen gewichten bei der Besteuerung. Der Mehrertrag soll dazu eingesetzt werden, tiefe und mittlere Arbeitseinkommen geringer zu besteuern oder zugunsten der sozialen Wohlfahrt, das heisst beispielsweise Prämienverbilligungen, Kinderkrippen, Pflegeleistungen durch die Spitex oder Ähnliches, zu finanzieren.

Dank diesen Mehreinnahmen wird 99% der Bevölkerung von der Initiative profitieren.

Wie üblich beinhaltet die Initiative lediglich ein Prinzip, also Kapitaleinkommen über einem gewissen Freibetrag mit Faktor 1.5 zu besteuern. Die genauen Details werden bei einer Annahme an den Urnen vom Parlament bestimmten. Dies gilt auch für den Freibetrag. Die Initianten schlagen 100’000 Franken pro Jahr vor. Dies entspricht einem sinnvollen Freibetrag, der garantiert, dass die Initiative nur jene Personen betrifft, die so viel Kapitaleinkommen haben, dass sie nicht arbeiten müssen. Mit 3 Millionen Franken Vermögen beispielsweise ist eine Rendite von 3.33% nötig, um 100‘000 Franken Kapitaleinkommen zu erreichen pro Jahr. Das bedeutet, dass bei einer durchschnittlichen Rendite von 3.33% alle Personen mit mehr als 3 Millionen Franken Vermögen von der Initiative betroffen wären. Dies entspricht 1.27% der schweizerischen Steuerpflichtigen.  Daher auch der Namen.

Das Kapitaleinkommen wurde in den letzten Jahren steuerlich immer stärker privilegiert. Dutzende Milliarden Franken als Zinsen, Dividenden oder Ähnliches fliessen jedes Jahr zu denen, die ohnehin bereits reich sind. Die Lohnabhängigen werden hingegen immer stärker belastet.

Diese Initiative will diese Entwicklung stoppen und ruckgängig machen, was nicht zuletzt mit der Unternehmerreform II entschieden wurde. Nebst den insgesamt tieferen Steuersätzen kam es auch zu einer Verschiebung der Steuerlast: Kapital und die daraus entstehenden Gewinne und Einkommen werden weniger besteuert, Konsum (man denkt an die steigende Mehrwertsteuer) und Arbeitseinkommen dafür stärker.

Dank der Initiative sollen die Löhne entlastet und die Kapitaleinkommen fairer besteuert werden. Es ist keine Initiative gegen die Reichen und wer Reichtum bringt. Es ist eine Initiative für das 99%!

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